Kleider machen Leute, Sneaker machen den coolen Auftritt. Per Definition sind Sneakers Sportschuhe, die aber gar nicht zum Sport getragen werden. Wir und jeder andere Schuh Blog und Mode Blog wissen, Sneakers sind für chic.

Wer sich anstrengen möchte, kann das mit Sport-Sportschuhen tun, der Sport der Sneakerträger ist chices Aussehen. Und da liegt man mit diesen modernen, sportlichen Schuhen ganz weit vorn. Doch wie konnte es dazu kommen, dass Sportschuhe gesellschaftlich als Freizeitschuh anerkannt wurden?

Sportschuhe gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert, die Engländer brauchten sie zum Crocket spielen. Mit der Zeit bahnten sie sich auch als Turnschuhe den Weg durch die Gesellschaft, sie irgendwann in den 1970er Jahren als Sneaker etabliert wurden. Mit der großen Sportbegeisterung der 1980er Jahre wurde der Sneaker dann als moderner Freizeitschuh anerkannt. Ähnliche Geschichten gibt es natürlich auch bei anderen Schuharten, zum Beispiel bei Doc Martens. Heute coole Stiefel, früher Krankenschwesterschuhe.

In den 1990er Jahren jedoch erhielten Sneakers starke Konkurrenz: Der Basketballschuh schaffte ebenfalls den Sprung aus seiner Nische in den Freizeitbereich und galt einige Jahre bei den Jugendlichen als absoluter Trend. Der Sneaker nahm’s sportlich und spätestens in den so genannten Nuller-Jahren hatte sich der Basketball-Trend wieder erledigt.

Währenddessen hatten sich die Sneaker in die Breite entwickelt und gleich mehrere Sportarten für die Freizeit entdeckt. So sind zum Beispiel seit Jahren die klassischen Adidas Hallenfussballschuhe im Trend. Auch die Bundeswehr-Sportschuhe waren Vorbild für einige Sneakermodelle.
Heute ist die Auswahl an Sneakers enorm groß. Sie reicht von immer noch klassischen Sportschuhen, wie etwa Läuferschuhen bis hin zu modernen Slimmers, Hightops oder Ballerinas.